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Das denkmalgeschützte Gebäude ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der Bautätigkeit der Familie von Buch in Stolpe im 19. Jhd. Die "alpenländische" Gestaltung gilt als eine Besonderheit in der Region.

Nach zwischenzeitlichem Wechsel des Besitzes erwirbt 1716 Adolf Friedrich von Buch für 28500 Taler wieder Stolpe. 1774 wird Christian Leopold Freihherr von Buch in Schloss Stolpe geboren, der als Geologe u.a. auch mit Alexander von Humboldt befreundet war. Mit Buch begann die moderne Geologie. Er war ein unermüdlicher Beobachter geologischer Verhältnisse und Sammler von Detailerkenntnissen. Ausgedehnte Reisen führten ihn durch viele Länder Europas. Auf der Grundlage seiner umfangreichen und genauen geologischen Aufzeichnungen entwarf er erstmals ein einheitliches Bild der Geologie Mitteleuropas. Er gilt als der erste Feldgeologe in Deutschland. 1826 veröffentlichte Buch die erste vollständige geologische Karte von Deutschland. In seinen späteren Jahren wandte er sich auch paläontologische Forschungen zu. Buch war einer der wegweisenden Geologen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Die Liebe zweier Menschen, Veronika v. Steinaecker und Alexander von Buch (Stolpe), hat den Bau dieses alpenländischen Hauses überhaupt möglich gemacht. Denn nach der Hochzeit der beiden, wurde eigens für ihre Eltern dieses wunderschöne Fachwerkhaus mit umlaufendem Schmuckbalkon und vielen Holzverzierungen gebaut. An diese Geschichte wollen wir besonders mit einem wunderschönen Romantikappartement im Dachgeschoss des Hauses erinnern.

Die Familie von Buch lebte im Stolper Schloss bis zum Frühjahr 1945. Das Schweizer Haus wurde als Verwalterhaus, Gästeunterkunft und auch als Gesindeunterkunft genutzt. Nachdem die Front der russischen Armee über die Oder in Richtung Berlin weiterzog, entstand im Verlassenen Schloss eine Kommandatur, das Schweizer haus wurde mitbenutzt. Dann wurde im Schloss ein Kriegskinderwaisenheim begründet. Im Schweizer Haus wurden einige Umbaumaßnahmen durchgeführt und es zogen Mieter aus der Bevölkerung ein.


Im Stolper Schloss wohnten bis zur politischen Wende 1989 wieder Kinder. Es war ein Jugendwerkhof geworden. Einige der Mieter im Schweizer Haus waren in der Einrichtung angestellt. Nach 1990 zogen fast alle Mieter aus. Das Haus war stark sanierungsbedürftig. Es musste dringend In Stand gesetzt werden. Der letzte Mieter verließ das Haus dann 1996. Die Familie von Buch hatte sich in Niedersachsen eine neue Zukunft aufgebaut und verzichtete auf Rückübertragung Ihres Besitzes. Das Schloss wurde durch einen Stiftung aus Potsdam übernommen und diese beherbergt bis heute Kinder , die nicht mehr in Ihren Familien leben.

Und das Schweizer Haus?

Die BVVB versuchte in den Jahren das Haus zu verkaufen. Es dauerte aber bis zum Jahr 2006. Es fand sich ein Mann aus Augsburg , der das Schweize Haus -ohne es persönlich gesehen zu haben- in der Versteigerung erwarb. Nachdem er dann doch den Umfang der Bauarbeiten erkannt hatte………………..er fand zu uns und wir nahmen uns vor, das Haus zu retten………………. 2011 , am 29. Mai haben wir es als Ferienappartementshaus wieder eröffnet.


 

 

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